21. Mai 2007

Schnürsenkel online gekauft

Zu meinen Cognac farbenen Schuhen sind die Schnürsenkel gerissen. Da Schnürsenkel in passender Farbe in diversen gängigen Berliner Schuhgeschäften nicht zu haben sind, machte ich mich im Internet auf die Suche. Es gibt eine kleine, aber feine Anzahl von Schnürsenkel-Onlineshops. the good things habe ich dann auch bekommen. Sogar in einer schönen Packung stecken die "Schuhbandl". Schnürsenkel sind online gekauft sind sogar günstiger. Nebenbei gibt es andere schöne Dinge für die Schuhpflege zu erstehen. Da konnte ich nicht wiederstehen.

15. Mai 2007

Tilsiter Strasse

Meist fahre ich vom Flughafen mit dem Taxi nach Hause. Einmal war es ein Ur-Berliner Taxifahrer, der mich nach Hause brachte.
Ich: In die Richard-Sorge-Strasse bitte.
Er: Wenn se mir jesacht hättn, se wolln in de Tilsiter, hätt ick och jewusst wohin!
Ich überlegte eine Weile, was will er mir sagen (?)
Ich wenig später: Jaaa, da gibts die Tilsiter Lichtspiele ....
Plötzlich fiel der Groschen bei mir. Bevor die Richard-Sorge, Richard-Sorge-Strasse hieß, hatte sie den Namen Tilsiter Strasse! Das erklärte mir dann auch der nette Taxifahrer.

Kinder können die Dinge meistens viel besser beschreiben. Beim googeln fand ich heute die Beschreibung meiner Strasse, in der ich wohne. Besser hätte ich es nicht tun können.

Dann habe ich auch noch RSSx5 gefunden. Florian Meerwinck hat heraus gefunden, wie die Stadtplaner diese Strasse und ihren schnurgeraden Verlauf erfunden haben. Bemerkenswert finde ich seine Fotos, die der Leser sich unbedingt ansehen sollte.

Die Strasse hieß erst Strasse Nr. 41, bevor sie am 8.3.1883 den Namen Tilsiter Strasse bekam und am 17.9.1969 in die heutige Richard-Sorge-Strasse umbenannt wurde.

14. Mai 2007

Strassenfest Nr. 2















Auf die Richard-Sorge los ! ... dann ist Strassenfestzeit. Genauer gesagt am 1. September 2007. Die Strasse ist wirklich breit. So breit, dass sich die Autos beim parken in die Augen schauen können. Aber unheimlich wird es, wenn alle Autos weg sind! Ein kommerzloses Strassenfest. Wo gibt es das heute noch? Lustig ist es, wenn die Nachbarn um 17 Uhr zum gemeinsamen Abendessen Tische und Stühle auf die Strasse rücken, grillen, Kuchen und Salate essen, quatschen und Wein trinken. Kinder malen die gaaanze Strasse mit Kreide voll und es gibt schöne Livemusik vor den Tilsiter-Lichtspielen. Einfach ein schöner gemütlicher Sommertag vor der Haustür. Danke Nachbarn und Hallo.

21. April 2007

SoLuna

Es sind Brote und Oele aus eigener handwerklicher Herstellung, die in den Laden von SoLuna in der Gneisenaustr. (Berlin-Kreuzberg) locken. Aber das nicht allein. Für mich habe ich als neuen Brotaufstrich die klassische südfranzösiche Tapenade entdeckt. Eine Paste aus Olivenöl, Oliven, Tomaten, Kapern Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Shoyou, Zitronensaft und Meersalz. Alles aus biologischen Anbau. Den Mostrich habe ich zuerst probiert, bei einem Mitternachtssnack letztes Weihnachten. Dieser hier ist von ganz besonderem Geschmack und am besten pur auf Brot oder Käse zu essen. Meine dritte Empfehlung ist das Harissa. Chili als Zutat lässt den Geschmack erahnen.
Auf die schönen Etiketten auf den Gläsern sei ausdrücklich hingewiesen!
Im Laden gibt es Brote, die im eigenen Steinofen gebacken werden, mit einem festen Teig, voller Geschmack und in vielen Sorten. So muss Brot sein.
Den Inhabern und Machern sei Dank für die Geschmackserhaltung.

17. April 2007

Frühling in Berlin

Alte Schönhauser Str.

im Beck´s Fashion Experience Store

Alte Schönhauser Str.

Münzstr. 21, Hinterhof

21. März 2007

nochmal Winter











Gerade kam der Winter zurück. Natürlich in der Nacht. Und nach einer Stunde war alles wieder weg.

play













Ein Stück von der Leichtigkeit der Liebe und Zuneigung auf die Chilenische Art erzählt. Zu sehen gibt es eine moderne Großstadtballade, poetisch, bildstark und manchmal märchenhaft. Klangvolle Filmmusik noch dazu. Die wirklich außergewöhnliche filmische Umsetzung lässt es zu einem wunderbaren Kinoerlebnis werden.
Und natürlich erinnert mich der Film an Santiago und die Lebensweise, die ich erlebe, wenn ich selbst dort bin. Unterschiede zwischen den Schichten, Las Condes, Einkaufspassagen, Menschen bei der Arbeit und beim Feiern. Santiago und die Berge, die sich fast täglich in einem unglaublichen Farbspiel wandeln, wie es in Europa kaum vergleichbar zu finden sein dürfte.
In Chile als bester Film des Jahres (2005) und für die beste Regie (Alicia Scherson) ausgezeichnet, auf den Festivals von Montreal, Nantes und Havanna den Publikumspreis erhalten. Es ist jetzt mein neuer chilenischer Lieblingsfilm.

18. März 2007

vier Minuten, das wahre Leben

















Beide Filme habe ich innerhalb von 14 Tagen gesehen. Beide Filme waren hervorragend. Das nicht nur allein, weil in beiden Filmen Hannah Herzsprung spielte.

Vier Minuten ... hat mir wieder gezeigt, dass die eigene Vergangenheit einen immer wieder einholt und nicht los lässt. Stark und überzeugend spielen Hannah Herzsprung und Monica Bleibtreu ihre Filmcharaktere.

Das wahre Leben ... besteht aus Selbstausbeutung, unwichtigem Smalltalk und Statusdenken. Kalt und leer waren die Häuser, in denen die wohnen, denen es zu wissen wichtig ist, wie der Nachbar seine Steuern zahlt. Ulrich Noethen und Katja Riemann spielen dabei ihre Charaktere mit einer fantastischen Art versteckter Witz in der Person.

Interessant dabei, welches Publikum die Filme anschaut. Ich habe sie im York / New York in Kreuzberg gesehen. Lesben, jung und alt in „vier Minuten“ und genau die, die „das wahre Leben“ ausmachen; Gauloises-Raucher mit Bausparvertrag.

Danke für diese beiden Filme. Danke, dass Deutschland so gute Schauspieler hat.

14. März 2007

Notfallentscheidung















Auf Augenhöhe am Alexanderplatz, im Tunnel zwischen der U 6 und U 8.