Habaneros sind die schärfsten Chilischoten auf der Welt. Gesehen hab ich sie bei Goldhahn & Sampson. Und was haben sie mit dem Herbst gemeinsam? Natürlich die Farben. Auch wenn ich den Herbst nicht mag, mit seiner Kälte und seinem Regen (heute war ein fürchterlicher Regentag). Zu dieser Jahreszeit sind die Farben der Natur am schönsten. In den Gräben entlang des S-Bahnrings hat der wilde Wein eine tiefe weinrotfarbene Tönungen bekommen. Blicke ich über die Bäume des Treptower Parks, sehe ich viele unterschiedliche Grünt- und Gelbtöne. Keine Farbe wiederholt sich, denn jeder Baum hat seine ganz persönliche Farbnuance. Nur leider hält diese Zeit im Herbst auch nicht lange an. Aber die Habaneros, die können eine Weile so liegen. Und wenn´s zu kalt wird, einfach rein beissen und ... abwarten was passiert.8. Oktober 2009
Habeneros und der Herbst
Habaneros sind die schärfsten Chilischoten auf der Welt. Gesehen hab ich sie bei Goldhahn & Sampson. Und was haben sie mit dem Herbst gemeinsam? Natürlich die Farben. Auch wenn ich den Herbst nicht mag, mit seiner Kälte und seinem Regen (heute war ein fürchterlicher Regentag). Zu dieser Jahreszeit sind die Farben der Natur am schönsten. In den Gräben entlang des S-Bahnrings hat der wilde Wein eine tiefe weinrotfarbene Tönungen bekommen. Blicke ich über die Bäume des Treptower Parks, sehe ich viele unterschiedliche Grünt- und Gelbtöne. Keine Farbe wiederholt sich, denn jeder Baum hat seine ganz persönliche Farbnuance. Nur leider hält diese Zeit im Herbst auch nicht lange an. Aber die Habaneros, die können eine Weile so liegen. Und wenn´s zu kalt wird, einfach rein beissen und ... abwarten was passiert.5. Oktober 2009
Faszination einer Riesin
Ich habe mich gefreut, sie zu sehen und später sind wir ihr alle hinter her gerannt. Es war unglaublich, wie eine knapp 8 Meter große Marionette die Menschen so verzaubern kann. Und erst recht die Kinder, von denen sonst einige beim Anblick solch lebendiger Gestalten sofort anfangen zu heulen und Angst bekommen. Das war bei der Riesin nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Klein H. wollte gar nicht mehr weg.
Und die viele kleinen fleißigen Kobolde in rot. Zum einen ein beneidenswerter Job, der in jedem Fall absolut harte Arbeit ist. Aber wer darf schon Diener eines solchen Riesen sein, der um die Welt reist.

Und die viele kleinen fleißigen Kobolde in rot. Zum einen ein beneidenswerter Job, der in jedem Fall absolut harte Arbeit ist. Aber wer darf schon Diener eines solchen Riesen sein, der um die Welt reist.

Der Anblick war faszinierend. Zu sehen, wie sie sich bewegt, die Strasse entlang läuft und sich dabei alles anschaut. Lutscht ein Eis, setzt sich ins Boot, geht wieder ein Stück, um dann später mit dem Roller zu fahren. Gern hätte ich sie auch schlafen gesehen. Jetzt sind sie weg, die beiden sympathischen Riesen. Kommen Sie jemals zurück nach Berlin (?).
1. Oktober 2009
DIE RIESEN KOMMEN
2007 waren Sie in Santiago de Chile und jetzt sind Sie in Berlin. Die kleine Riesin und ihr Onkel Riese. Das wird was ganz großes werden.
25. September 2009
ernstgemeinte Sonntagsfrage
Zur Einstimmung auf die Sonntagsfrage habe ich mir am Montag "Isch kandidiere" im Kino angesehen. Das Ergebnis: Die kochen doch alle nur mit Wasser!Und so stellt sich mir der von mir in diesem Jahr als dröge empfundene Wahlkampf der Parteien dann auch dar. Es fehlt mir die Vorstellung, dass ein Wähler seine Entscheidung von der Aussage einer Plakatwerbung abhängig macht. Mit Ausnahme einiger ländlicher Bewohner in ausgemachten Bundeslandregionen, die auch bei Landes- und Kommunalwahlen zu viel Tiefschwarz wählen. Ich werde an dieser Stelle weder die Partei nennen noch wiederholen, in welchem Kontext die Worte Vater, Mutter und Kind von einer dieser Tiefschwarz-Parteien verwendet werden. Zu Plump und doch werden sie im schlimmsten Fall gewählt, weil sie Klischees bedienen ohne das diejenigen Wähler nachdenken.
Einzig genial für mich die Wahlwerbung mit Angela Merkel, die im grünen Kostüm wirbt, die Kanzlerin zu wählen und im lila Kostüm die Vernunft. Ich wünsch mir schon eine Bundeskanzlerin, wähle deswegen aber nicht gleich die CDU. Ich wünsch mir aber nicht Guido Westerwelle als Außenminister. Als Friedrichhainer bin ich Hans-Christian Ströbele verbunden, als ein Bundestagsabgeordneter, der auf jeder Demo gegen Nazis zu finden ist und was von Menschenrechten und anderen Unrechtsdingen versteht, dabei eine ehrliche Meinung vertritt. Obwohl die Werbung im Kiez von Björn Böhning auch anspricht, weiß ich nicht, wie er das zurückgeben will, wenn er ein Mandat bekommen würde. Voll daneben liegt die Linkspartei im Kiez mit dem Foto einer weiblichen Person in Jeans von hinten. Gemeint sein soll "Arsch in der Hose". Ich empfinde die bildliche Aussage eher als Arschlos. Spannend könnte es vielleicht mit der Piratenpartei werden. Ohne verbindlich vermittelte Aussage, ständig Fremdveranstaltungen störend auf sich aufmerksam machend. Wer sind die überhaupt. Kein Grund, die zu wählen. Am Ende bleibt mir wieder keine echte Auswahl. Aber eines steht fest. Ich überlasse die Wahlen nicht den anderen. Ein Gedicht wird das Ergebnis nicht sein. Der postalische Zufall ist dennoch schön.
9. September 2009
ein ganz besondere Tag
Heute ist so ein Tag, den Menschen für sich zur Geschichte machen. In dem sie am 9.9.09 heiraten. Für mich hat meine Mutter diesen Tag zur Geschichte gemacht. Denn heute vor 40 Jahren begann meine ganz persönliche Geschichte.Selbst wenn ich mich nicht mehr an alle Jahre vollständig erinnern kann, habe ich vieles zu erzählen und viel Geschichte erlebt. Wie schön und spannend ein Leben doch sein kann, aber auch wie anstrengend und schwierig. Und wieviele Menschen an solch einem Tag ganz herzlich an einen denken. Ich habe das Gefühl, es werden immer mehr. Und wie sie einen überraschen können. Das ist ein schönes Gefühl.
Und was war heute noch? Deutschland hat gegen Aserbaidschan im WM-Qualifikationssspiel 4:0 gespielt.
16. August 2009
Postkartengrüße
Es war einmal eine Zeit, in der gab es noch kein Internet, keine Email, keinen Kurznachrichtendienst (SMS seit 1992) und erst recht keine MMS (seit 2003). Es war die Zeit, in der gern in den Briefkasten geschaut wurde und Grüße von den Lieben in Briefen oder auf Postkarten zu finden war, aber kaum Werbung. Die Kommunikation ist um neue Medien bereichert worden, weshalb das Schrieben von Postkarten nur noch bestimmten Generationen zukommt. Von meiner Mama bekomme ich natürlich noch Postkarten aus dem Urlaub oder der Kur. Ich lasse mal weg, dass trotzt Postkartenschreiberei es auch nicht unbdingt jedermans Sache war und ist, passende Worte für die Lieben zu finden (siehe ganz unten). Obwohl die Inhalte von manchen SMS heut auch nicht sehr viel einfallsreicher sind. In dem Punkt scheint sich die Mitteilungsbedürftigkeit und das wissen wollen, wie es den Lieben in der Ferne tatsächlich geht, nicht wesentlich verändert zu haben. Geht es wohl mehr um ein Zeichen und die reine Bedürftigkeit, etwas teilen zu wollen. Deshalb wohl auch "mit(-)teilen". Dann könnte die SMS eigentlich auch "MT" heißen. Es ist und bleibt schließlich eine Nachricht von unbedeutender Länge.
Ich bin kein Postkartensammler. Aber auf dem Flohmarkt am Mauerpark haben es mir heute 4 Ansichtskarten (auch ein schönes Wort, was selten noch in Gebrauch ist) angetan. Zuerst war es die Ansichtskarte aus Teneriffa, die gute 30 Jahre alt sein dürfte. Mir gefällt die Ausdruckslosigkeit und fehlende Sinnhaftigkeit, die hier zu sehen sind. Grüne und blaue Sonnenschirme um einen Pool gereiht, grauer Asphalt der auf dem Foto rot-stichig wirkt. Im Vordergrund Männer, die Bier oder Kaffee trinkend, mit freien Oberkörper an kleinen Tischen auf einer Terasse sitzen. Die Stühle sind diese schweren Stahlstühle, hier sogar ohne Auflage, deren dreiteilige rund geformte Spangenlehne so schön schmerzhaft in die Wirbelsäule drückt. Bequem ist anders. Zum Beispiel die Sonnenliegen aus Holz mit einer Mattenauflage. Seltsam schön, das nur eine Frau mit nackten Beinen zu sehen ist (sie hat sich Sitzfläche und Lehne mit einem Handtuch abgepolstert), sonst keine. Ein Baum oder sonstige Vegetation ist auch nicht zu sehen. Lediglich am unteren Bildrand sind, kaum zu bemerken, einige rote Blüten zu sehen, die farblich einfach im Ton des Asphalts untergehen. Diese Postkarte hat nie jemand bekommen, denn auf der Rückseite ist kein Text und keine Briefmarke.
Ich bin kein Postkartensammler. Aber auf dem Flohmarkt am Mauerpark haben es mir heute 4 Ansichtskarten (auch ein schönes Wort, was selten noch in Gebrauch ist) angetan. Zuerst war es die Ansichtskarte aus Teneriffa, die gute 30 Jahre alt sein dürfte. Mir gefällt die Ausdruckslosigkeit und fehlende Sinnhaftigkeit, die hier zu sehen sind. Grüne und blaue Sonnenschirme um einen Pool gereiht, grauer Asphalt der auf dem Foto rot-stichig wirkt. Im Vordergrund Männer, die Bier oder Kaffee trinkend, mit freien Oberkörper an kleinen Tischen auf einer Terasse sitzen. Die Stühle sind diese schweren Stahlstühle, hier sogar ohne Auflage, deren dreiteilige rund geformte Spangenlehne so schön schmerzhaft in die Wirbelsäule drückt. Bequem ist anders. Zum Beispiel die Sonnenliegen aus Holz mit einer Mattenauflage. Seltsam schön, das nur eine Frau mit nackten Beinen zu sehen ist (sie hat sich Sitzfläche und Lehne mit einem Handtuch abgepolstert), sonst keine. Ein Baum oder sonstige Vegetation ist auch nicht zu sehen. Lediglich am unteren Bildrand sind, kaum zu bemerken, einige rote Blüten zu sehen, die farblich einfach im Ton des Asphalts untergehen. Diese Postkarte hat nie jemand bekommen, denn auf der Rückseite ist kein Text und keine Briefmarke.

Text hatten aber die beiden folgenden Karten.
Die eine wurde aus Lübeck im Februar 1961 an die Belegschaft Möbel Nobeling in Berlin Friedrichshain geschickt. Ich habe die Karte gekauft, weil es so etwas wohl nicht mehr gibt, dass das "Management" oder gar die Firmeninhaber Urlaubsgrüße an die "liebe" Belegschaft schicken. Den Text finde ich auch so schön, weil sehr herzlich und sehr persönlich. Statt nach den Geschäften zu fragen, wird einfach zwischendurch nur kurz und knapp "Wie sieht es bei Euch aus?" gefragt. Ob die Belegschaft jemals geantwortet hat und dabei die Umsätze per Postkarte an die Inhaber berichtet haben, wird wohl nie mehr zu erfahren sein. Historischen Wert hat die Postkarte auch, denn verrät sie einiges über den Reiseverkehr im Jahre 1961. Den deutsch-deutschen und im allgemeinen. Hier nun der Text, denn er ist auf dem Foto nicht so gut zu lesen.
Die eine wurde aus Lübeck im Februar 1961 an die Belegschaft Möbel Nobeling in Berlin Friedrichshain geschickt. Ich habe die Karte gekauft, weil es so etwas wohl nicht mehr gibt, dass das "Management" oder gar die Firmeninhaber Urlaubsgrüße an die "liebe" Belegschaft schicken. Den Text finde ich auch so schön, weil sehr herzlich und sehr persönlich. Statt nach den Geschäften zu fragen, wird einfach zwischendurch nur kurz und knapp "Wie sieht es bei Euch aus?" gefragt. Ob die Belegschaft jemals geantwortet hat und dabei die Umsätze per Postkarte an die Inhaber berichtet haben, wird wohl nie mehr zu erfahren sein. Historischen Wert hat die Postkarte auch, denn verrät sie einiges über den Reiseverkehr im Jahre 1961. Den deutsch-deutschen und im allgemeinen. Hier nun der Text, denn er ist auf dem Foto nicht so gut zu lesen.Liebe Belegschaft! Wir sind gestern um 17 Uhr wohlbehalten gelandet, ab Lauenburg Schnee und leider fiel Scheibenwischer aus und konnten nur 30 km/h fahren, hatten kaum Sicht. Kontrolle sehr human und ware nur 2 Autos zur Abfertigung. Straßen waren wunderbar von Anfang bis Ende. Wie sieht es bei Euch aus? Bis zum gesunden Wiedersehen Euch allen herzl. Grüße H.+H. Nobiling.

Eine zweite Karte fand ich , die auch an Kolleginnen und Kollegen postalisch unterwegs war, die nämlich in der Blumenhalle des Friedhof III in Berlin Niederschönhausen arbeiteten. Allein der Umstand, wo die Kolleginnen und Kollegen arbeiteten, verleitete mich zum Kauf. Ja, auch ein Friedhof bekommt Post, aus Potsdam, den 22.08.1956. Der erste Teil ist gut lesbar, nur den zweiten Abschnitt kann ich wegen der Schriftart nicht lesen. Vielleicht können es mir meine Blogleser verraten!

Die letzte Postkarte kommt aus Rathen/Sächsischen Schweiz. Die Fotographische Wiedergabe von 6 verschiedenen Orten im Basteigebiet sind hier nicht so von Interesse. Jochen schreibt seinem Schatz am 09.03.1972, dass Staropram alle ist, eine neue Kneipe gesucht werden muß und es soll irgendwo Wernesgrüner geben. Diese Karte ist als so etwas wie ein Zeitzeugnis der Versorgungszustände in der früheren DDR. Der Poststempel: Bad Schandau, Bad der Werktätigen. Eine Belobigungsreise für den tüchtigen Werktätigen scheint das dann wohl doch nicht gewesen zu sein.
15. August 2009
delicacy week 2009
Frühstück zu Hause, nach dem heutigen Einkauf auf dem Wochenendmarkt am Boxhagener Platz. Und ich brauch kein Twitter.
Brötchen: Weizen von Biobäcker
Butter: Sauerrahm von dennree
Käse: Tommette de Yenne von Proviant
Chutney: Holunder-Birne mit Pfeffer und Chili von Einklang

Brötchen: Weizen von Biobäcker
Butter: Sauerrahm von dennree
Nuss-Nougat-Creme: Nudossi bei Kaisers

Brötchen: Weizen von Biobäcker, schon aufgegessen
Butter: Sauerrahm von dennree, hier nicht mehr zu sehen
Mallorquinische Streichwurst: Soprasada von Proviant, noch zu sehen

Brötchen: Weizen von Biobäcker
Butter: Sauerrahm von dennree
Konfitüre: Waldhimbeer von Einklang

Einkaufsquellen und Produkte von: Proviant, Einklang
Brötchen: Weizen von Biobäcker
Butter: Sauerrahm von dennree
Käse: Tommette de Yenne von Proviant
Chutney: Holunder-Birne mit Pfeffer und Chili von Einklang

Brötchen: Weizen von Biobäcker
Butter: Sauerrahm von dennree
Nuss-Nougat-Creme: Nudossi bei Kaisers

Brötchen: Weizen von Biobäcker, schon aufgegessen
Butter: Sauerrahm von dennree, hier nicht mehr zu sehen
Mallorquinische Streichwurst: Soprasada von Proviant, noch zu sehen

Brötchen: Weizen von Biobäcker
Butter: Sauerrahm von dennree
Konfitüre: Waldhimbeer von Einklang

Einkaufsquellen und Produkte von: Proviant, Einklang
29. Juli 2009
2. Juli 2009
22. Juni 2009
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