4. Dezember 2008

bei Neonlicht bestes Essen

In San Rafael ist einiges anders, als im Rest des Landes. Sie sind hier wirklich nett. Auf meiner Suche nach einer Agentur fuer die Tour durch den Cañon del Atuel, bat ich im Hostel Terrasoles um die Vermittlung fuer eine Tour. Ohne weiteres wurden ein paar Agenturen fuer mich angerufen und am Ende hatte ich meine Buchung fuer den naechsten Tag.
Das Hostel Terrasoles (HI) steht nicht im lonely planet (D). Deshalb an dieser Stelle meine Empfehlung, wenn jemand eine guenstige und gute Uebernachtung in San Rafael sucht.
Die Cañon sollen vergleichbar mit denen in Arizona sein. Ich kann es nicht beurteilen, denn ich war noch nicht dort. Aber es ist wirklich ein tolles Farbspiel der Gesteine, die 3 unterschiedliche Urspruenge haben. Teils ist es Lavagestein, teils sind Plattenerhebungen und Verschiebungen zu sehen und ansonsten farbliche Veraenderungen durch Oxydationsprozesse. Das reicht von gelb, rot, lila bis hin zu braun, gruen und grau in allen Nuancen. Riesen gross und extrem lang sind die Formationen.
Waehrend der Tor hatte ich Gelegenheit - ich war der einzige Auslaender im Minibus - mit einigen Argentiniern in Kontakt zu kommen. Sie waren sehr aufgeschlossen und hoeflich. Zwei wussten am Ende sogar "Auf Wiedersehen" zu sagen.
Am Abend ging ich ins "Shalako" essen. Von weitem und von aussen sieht es nicht besonders einladend aus. Denn grelle, geschmacklose Neonlampen ohne Schirm beleuchten das innere und die Terasse des Restaurants. Aber hier gibt es wirklich super Essen. Ich habe das Steak an Roquefort-Sosse probiert, dazu einen Salat mixta. Es war einfach ein genialer Genuss. Das zeigt mal wieder, dass es weniger um die Einrichtung eines guten Restaurants, als viel mehr um einen guten Koch geht. Und die Bedienung war sowas von Flott. Die Kellner rennen, ohne zu uebertreiben. Hier gehen auch viele Einheimische hin, obwohl es in San Rafael im ueberigen nicht dieses typische Ausgehverhalten gibt.
Jeder Zeit wieder ins Shalako, aber meine Reise geht weiter.

1. Dezember 2008

San Rafael statt Cordoba

Ich habe Cordoba von meiner Route gestrichen. Um ueber 7 Stunden mit dem Bus dort hin zu fahren, durch die Stadt zu troedeln ... um dann nach einer weiteren Nacht nochmal 7 Stunden ..., bin ich kurzer Hand statt dessen nach San Rafael gefahren, was 270 km suedlich von Mendoza liegt. Hier habe ich gerade ein richtig leckeres Sandwich Lomito gegessen. Danach war mir auch gewesen.
Morgen will ich entweder einen Tagesausflug machen, um den ich mich gleich mal kuemmern muss, oder aber mit dem Fahrrad zu den Bodegas der Gegend.
San Rafael ist richtig gemuetlich. Viele junge Leute wohnen hier und "fast" alle fahren sie Fahrrad. Es geht hier viel ruhiger zu, als in Mendoza. So stand es im Lonely Planet und das stimmt auch. Hier wohne ich im Hotel Jardin, dessen Zimmer in einen schoenen, italienisch angehauchten Patio fuehren.

Alle, die ich bisher traf, kommen mir aus Salta entgegen. Vorteil fuer mich, weil ich so gute Tips fuer meine Tour bekomme, weshalb auch Cordoba gestrichen ist. Schoen ist es, selten auf Deutsche zu treffen. Am meisten sind Amis, Kanadier, Schweizer und Daenen unterwegs. Alles ganz sympathische Leute. So macht das Reisen Spass.

¡Nos vemos!

Mendoza am Sonntag

Ich war richtig ueberrascht ueber die Ruhe in der Stadt. Nadja aus Konstanz, die ich am Nachmittag traf, meinte, die Argentinier wuerden am Sonntag immer "versammelte lange Weile" auf den Strassen und Placas "aussitzen". Mir kam das aber nicht so vor. Am Vormittag war die Stadt so ruhig und leer (wie tot!), wie jede andere bundesdeutsche Kleinstadt sonst auch. Nur das sie da ueberhaupt nicht aus dem Haus kommen, auch am Nachmittag nicht mehr.
Wohl waren alle im Parque General San Martin, den ich erst am spaeten Nachmittag besuchte. Der Parque erinnerte mich an den Berliner Tiergarten, nur noch groesser und mit dicker gruener, nicht runter getretener Wiese. Cafe, Salate und andere mitgebrachte Lunch-Utensilien auf Tischen verteilt und Familie und Freunde auf Campingstuehlen drum herum. So kann der Sonntag der Mendozinos im Parque aussehen.
Zum Parque gehoert der Cerro de la Gloria. Der Weg dort hoch sollten 5 km ausmachen und der Schuttle-Bus wollte nicht mehr hoch fahren. Es sah auch nach Regen aus, drum kehrte ich einfach um. Auf der haelfte meines Weges fing es dann - wie am Anfang der Reise schon angekuendigt - an zu regnen, was sehr erfrischend war. Ich stand gerade unter dem Dach eines Kioskes, da kam mir eine Señorita entgegen und fragte mich nach dem Weg zum Cerro und "woher". Das war dann Nadja, und weil ich so unentschlossen war und nicht zum Cerro hoch gelaufen bin, schloss ich mich Nadja an und so kam ich dann doch noch oben an. Sie verkuendete, einen schnellen Schritt zu laufen und das war wohl auch das, was mir an Energie den Tag ueber fehlte. Ich laufe hier im allgemeinen doch sehr gemuetlich und den Vormittag ruhte ich mehr aus und plante die naechsten Tage.
Jedenfalls sind wir auf dem Cerro angekommen, auf dem ein imposantes Denkmal von General San Martins Armee steht, welche Argentinien, Chile und Peru von den spanischen Kollonialherren befreite. Ansonsten gibt es einen schoenen Blick, rueber zu den Cordillieren und ins Tal der Region Mendoza, welches doch sehr flach und unheimlich gruen ist. Mendoza´s Strassen sind "ueberdacht" mit grossen Platanen, die - spaeter fing es richtig an zu regnen - ein vor Sonne und Regen schuetzen. Und wenn nicht gerade Sonntag ist - es kam mir vor wie ein Auto freier Sonntag - ist die Hoelle auf den Strassen los. Laut und stinkig. Es gibt massig uralte Autos aus den 50-iger und 60-iger Jahren und natuerlich alte Busse, die schwarze Auspufffahnen hinter sich her ziehen. Da war die Zeit der Trabis im Osten eine bessere, was die Verschmutzung angeht. Ich stelle mir hier die Einfuehrung der Feinstaubplakette vor. Da wuerde hier garnichts mehr gehen, also noch mehr als nur Auto freier Sonntag.
Mendoza hat einen schoenen alten Bahnhof (1928), nur das dort seit Jahren keine Zuege mehr ankommen. Das Bahnhofsgebaude aus der Zeit hat nur kein Dach mehr (abgebrannt) und wird jetzt von alternativen Kuenstlern genutzt bzw. gibt es schoene Bilder und Grafittis an den Waenden (Fotos davon gibt es spaeter). Alte verrostete Triebwagen mit Personenabteil stehen dort auf dem "Abstellgleis". Der Haupteingang hat eine breite Marmortreppe die noch erstaunlich gut erhalten ist. Ich bin kein Eisenbahn-Freak, aber der Bahnhof hat mich beeindruckt. Die Schienen fuehrten auf der heutigen Av. Belgrano lang und sind jetzt unter dem Mittelstreifen mit Gras ueberwachsen. Aan den Kreuzungen druecken sich die Schienen durch die Teerdecke. Sogar alte Signalanlagen stehen dort noch rum, als wuerde gleich ein alter Zug vorbei kommen.
Mendoza ist nett und sympatisch, hat schoene kolloniale Ecken, aber ist ziemlich laut. Es lohnt sich, hier ein ein paar Tage zu verbummeln.

Achja, dann war ja heute noch der erste Advent. Das interessiert hier keinen ;-). Die Temperaturen sind ja auch um die 28 Grad. Nur Nadja hatte mich daran erinnert (und vor zwei Tagen eine Mail aus D) und praesentierte Stolz eine Kerze, die nicht nach frischer Limone, sondern nach "Weihnachten" duftet; jedenfalls so wenig in der Art.

Weintour per Drahtesel

Gestern habe ich das gemacht, wofuer Mendoza einen Ausgangspunkt bietet. Eine Tour zu verschiedenen Viñas (hier heissen sie Bodegas) von Maipu. Dazu einfach in den Bus der Groupo 10, Linea 171,172 oder 173 gesetzt und Ziel ist Coquimbito. Natuerlich uberschlagen sich die, die unbedingt ein Fahrrad vermieten wollen. Qualitativ gibt es kaum unterschiede. Es sind Mountanbikes, oder auch mal Tandems, bei denen man besser keinen Gang versuchen sollte zu schalten und wenigstens eine Bremse so funktioniert, dass man gefahrlos zum stehen kommt, wenn es mal ganz ploetzlich sein muss. Gefahren wird sowieso nicht so schnell, wegen der Hitze, der Umgebung und der Strasse. Obwohl es in Coquimbito auf einem Fahrradweg, ganz neu gebaut, los geht. 6 Bodegas werden bei Mr. Hugo auf einer Karte eingezeichnet und angepriesen, nach dem Mr. Hugo einen mit Handschlag begrusst hat, als wuerde man gestern noch bis zum Morgengrauen beim Wein an der Bar vereinbart haben: "Mensch komm doch morgen spontan bei mir vorbei ..."
Das Weinmuseum und die Chokolateria habe ich weg gelassen. Statt dessen bin ich zur Bodega viñna el cerno und spaeter noch zur Bodega Familia di Tommaso. Bei el cerno ging es kurz in den Keller, wo der Wein noch in Holzfaessern reift. Wer sich nicht auskennt, dem sei gesagt, meistens reift er im Tank und das Ergebnis kommt dem Qualitativ sehr nahe. Viel wichtiger war die Verkostung. 2 Glaeser fuer 15 AR$. Ich probierte den Róse und einen besseren, 6 Monate im Holzfass gereiften Malbec. Der Malbec lag gut auf der Zunge und veranlasste mich gleich, vom Holzkohlegrill (also echtes Holz und nicht welches aus'm Baumarkt, wie in D) ein Sandwiches con Carne zu essen. Es war die perfekte Kombination, denn zum Carne gab's eine selbstgemachte Sosse von Tomaten, Zwiebeln, besten Olivenoel und Krauetern; und keinen Ketchup! Zum Nachtisch trank in den Rose, der frisch und leicht nachspuelte. So konnte es gut gestaerkt zur naechsten Bodega gehen, aeeh fahren.
Bei Tommaso war es eine schoene und jungen Señorita, die kurz die angebauten Sorten erklaerte und welche Eigenschaften den jeweiligen Jahrgang beeinflussen. Da waeren, der Boden, das Wasser aus den Anden, die Sonne, die Luft, das Holzfass, die Flasche (!) und der Korken. Es gab dann fuer 10 AR$ 3 Malbec, unterschiedlichen Herstellungsprozesses und zum Schluss noch einen Dessertwein. Letzterer war auch sehr gut, ist aber nicht so meins. Ein Malbec war besser als der andere.
Die Bodegas sind eher klein und nicht so gross, wie die Viñas, die ich in Chile kennen gelernt habe. Solch eine Tour lohnt sich in jedem Fall. Allein wegen der Atmosphaere, zwischen den Weinfeldern (hier wird, wie auch in Chile, nicht am Hang sondern auf dem Feld angebaut) lang zu fahren, im Hintergrund die Cordillera, einen blauen Himmel und gut riechende Plantagen. Es lohnt sich auf jeden Fall, solche eine Tour zu machen. Am Ende bot mir auch Hugo noch einen Wein ein, mir war aber nach einem Cortado, die ich auch bekam. Er brachte mich dann noch zum Bus. Aber nicht, weil ich ihn nicht allein gefunden haette!

29. November 2008

Der Weg über die Anden

Heute bin ich mit dem Bus 350 Kilometer nach Mendoza gefahren. Natuerlich sehen die Anden vom Bus, also von unten, anders aus als von oben. Ein gigantischer Anstieg, den der Tur-Bus semi cama locker genommen hat. Sogar in der Kurve ueberholte er einen Sattelschlepper.
Irgend wann hoerte die Vegetation auf. Die Andenwaren grau, braun und teilweise bedeckt von dreckigem Schnee unter dem Fluten von Wasser den Berg hinunter stroemte. Zwar habe ich versucht, das gesehene zu fotographieren, aber auf den Bilder sind spaeter die Groessenverhaeltnisse nicht wieder zu erkennen, fuer den Betrachter, der das Panorama nicht in echt erlebt hat.
Irgendwann, kurz vor und nach dem unspektakulaeren Grenzuebetritt waren Seilbahnen und verlassene, verschlossene Hotels zu sehen, die auf ein Wintersportdomizil schliessen liessen. Die Sessellifte hatten schon was gespenstisches. Nur die Rohrgerippe und keine Sitzflaechen, die sonst aus Holz zu sein scheinen und jetzt abmontiert sind.
Einmal ueber den Berg, faellt die Strasse flach und fast gerade aus ab. Die Vegetation kommt zurueck und ein hunderte von Metern breites, fast leeres Flussbett zieht sich in die Ebene der Region von Mendoza. Irgend wann wird das Flussbett dann doch schmaler und Raftingstationen tauchen auf.
Der Weg ueber den Anden-Pass war beeindruckend. Die Sonne lies die Farben der Anden erstrahlen. Gigantisch anzusehen, im Vergleich zu den Alpen, die mir dagegen klein erscheinen und auch bevoelkert sind. Dort in den Anden ist nie ein Haus zu sehen. So weit und so gross ist alles, das eine Strasse manchmal als Trampelpfad erscheint. Aber in Wirklichkeit ist der Trampelpfad doch eine Passstrasse auf der ein Sattelschlepper mit Container beladen nach oben schleicht, und er kleiner als jedes Matchbox auf einer Eisenbahnplatte aussieht.
Die Busfahrt hat mich muede gemacht. Die Zeitumstellung, wenn auch nur 4 Stunden, bringt das uebrige. Hier, in Mendoza wird gerade die Nacht zum Tag gemacht. Im LAMIRA (Av. Belgrano) habe ich gerade einen Tisch fuer 5 Señoritas frei gemacht. Die Restaurants werden jetzt alle erst so richtig voll. Ich hatte verdammt lecker gegessen. Wok de pollo. Der Geschmack des ganzen war durch Grapfruits gepraegt. Also Haehnchen, mit Zuchini (aber diese grossen fleischig runden), roten Paprika, Mohrrueben und Suesskartoffel im Wok zubereitet.
Buenos Noches!

28. November 2008

Bienvenidos a Santiago de Chile

Nach 32 Monaten bin ich nun wieder in Chile. Es ist doch schon so lange her.
Das Taxi vom Aeropuerto kostet jetzt doppelt so viel. Zwar hatte ich eine Route "vorgeschlagen", nur der Taxifahrer kannte eine bessere, eine teuere, die uns letztlich auf der Autopista in einen Stau führte. Naja, bienvenido ...
Der Flug war leicht turbulent, aber nicht wirklich wackelig. Zum Anfang der Reise, beim Einstieg in den Airbus A 340, merkte ich schnell, wie hoch Ansprüche mit der Zeit werden, und einen verderben. Im Flieger hatte ich nicht, wie sonst "üblich" in der Economy Class, einen persönlichen Flachbildschirm vor mir, sondern nur einen großen für alle an der Decke. Das Essen war wider Erwarten bei Iberia garnicht so schlecht: Pollo con Arroz y Verduras (Hähnchen, Reis und grüne Bohnen). Dazu 1,829 cl spanischen Weins und mit nicht mehr war die bereits vorhandene Bettschwere vollkommen hergestellt. Geschlafen habe ich tatsächlich knapp 7 Stunden, auch wenn´s nicht so bequem war. Schlafmaske mit Geräuchschutz für 8,50 € von Samsonite schnell noch imTienda Madrid gekauft, weil die bereits vorhanden natürlich zu Hause liegen geblieben ist. Aber das war mir mein Schlaf wert, denn es funktioniert. Am Heckruder haben die neuen Airbuse eine Kamera, deren Bild auf den Bildschirm der Passagiere übertragen wird. Beim Start war´s dunkel und nichts beeindruckendes zu sehen. Aber bei der Landung, denn es gab ca. 50 Meter über der Erde, also im Landeanflug, ein Durchstarten und nach wenigen Sekunden waren wir wieder über den Wolken. Die Anden waren auch wieder zu sehen und eine große Linkskurve wurde eingeschlagen. Beim Blick aus dem Fenster war mir so, als hätte ich nur eine Autopista - daneben - gesehen, nur keine Landebahn. Erstaunlicher Weise blieben alle ruhig. Der Kapitän meldete sich gleich zu Wort und sprach von viel Verkehr auf der Autopista ... und wir probieren es in 5 Minuten nochmal. Es ist also nichts passiert. Sonst könnte ich jetzt davon nicht berichten.
Sie bauen hier wie bekloppt. 5 neue Gebäude (20 Etagen hoch!) in der Nähe vom Plaza Egaña, an der Escuela Militar einen Trichter aus Glas und 80 Etagen am Costanera Center. Als ich in die Metro einstieg, sang Madonna ihren letzten neuen Song und danach kamen die Tagesnachrichten auf TVN noticias, der Anschlag auf ein Luxushotel in Indien. Santiago ist eine Weltmetropole. Wie war das mit Berlin?
Seit Transantiago (neues Verkehrssystem) gibt es morgens und abends ein Chaos im öffentlichen Nahverkehr. Dennoch ist es für mich faszinierten, wie extrem und konsequent ein System umgestellt werden kann. In der Estation Tobalaba haengen Ventilatoren an der Decke und zerstauben Wasser. Das soll das Klima und die bestehende Hitze da unten vertraeglicher machen. Es sieht toll aus.
Morgen geht es nach Mendoza, mit dem Bus über die Anden, die ich heute aus der Luft gesehen habe. Ich liebe es.

26. November 2008

Ich bin dann mal ... nach Argentinien

Ich muss gleich zum Flughafen. Einmal 3 Stunden nach Madrid, dann umsteigen und in 13,5 Stunden Flug durch die Nacht nach Santiago stehen mir jetzt bevor.
Über die Anden bin ich schon öfters geflogen. Nun will ich über die Anden fahren. Am Freitag in 7 Stunden über den Pass auf einer Höhe von ca. 3.500 Metern. Auf das Panorama bin ich sehr gespannt.
Mendoza wird am Freitag mein Tagesziel sein. Auch wenn Regen prognostiziert wird, es sind immer noch 30 Grad um mehr, die mich im für dieses Jahr ausgewählten Urlaubsland erwarten werden. Die Reise ist voller Zahlen. Ungefähr 3.500 Kilometer will ich fahren und fliegen, an 25 Tagen. Die Aufenthaltsorte kann ich jetzt noch nicht zählen. Es soll so ungefähr über San Juan, Cordoba, Tucuman, Salta, Iquazú und Buenos Aires gehen.
Mein Blog wird also die nächsten Tage ein Reiseblog werden. Fotos wird es am Ende der Reise geben.

Hasta luego!

23. November 2008

9. November 2008

Freiräume 3

... in Berlin Mitte, Alte Schönhauser Strasse.
Eines Tages ist die Wiese keine Wiese mehr, die Giebelwand lehnt an einer anderen Giebelwand und aus dem alten Haus gucken die Leute wieder in einen Hof, aber in ein nicht so schönes Haus. Und wenn ich dann wieder davor stehen werde, sind die Freiräume keine Freiräume mehr.

6. November 2008

Barack Obama

Dieser Blog, mein Blog, es war nicht meine Absicht einen politischen Blog zu schreiben. Aber es gibt Dinge, die gehen an mir auch nicht vorbei und sie sind politisch. Ich habe politische Dinge hier für mich nie ganz ausgeschlossen. Denn auch ich habe eine politische Meinung. Aber nach der letzten Nacht, nach dem letzten Tag habe ich das Gefühl, das die Welt jetzt wieder eine bessere Welt werden kann.

Yes, we can! Das sind seine Worte. Ich glaube an Obama. Und an seiner Seite steht eine starke Frau! Er wird auch ein Berliner werden, ein Mauerspecht.
Und ich will, das diese Worte in meinen Ohren hängen bleiben. Denn wir haben nur diese eine Welt, die uns allen gehört und für die wir die Verantwortung übernehmen müssen.